12 Gründe, die für einen Corporate Blog sprechen

12 Gründe, die für einen Corporate Blog sprechen


Corporate Blog – manch findiger Marketer hat dieses Tool bereits für sich entdeckt. Für die meisten Firmen ist die sogenannte Blogosphäre allerdings “Neuland”, wie Frau Merkel sagen würde.

Das finde ich persönlich extrem schade. Zum einen verzichtet man so freiwillig auf viele Benefits (inkl. Conversion!), zum anderen behält man Interessenten schlicht und einfach nützliche Infos vor. Ich behaupte jede Firma hat spannende Geschichten zu erzählen – Storytelling selbst gemacht.

In diesem Beitrag möchte ich daher auf die Vorteile des eigenen Corporate Blogs im Detail eingehen und 12 gute Gründe dafür nennen. Ja, ich möchte Sie zum Bloggen motivieren!

12 Gründe, warum Sie selbst Content produzieren sollten

Eines vorweg: Eine gut konzipierte Content Strategie und ein gewisses Know-How sind zwingend nötig, um Erfolge zu erzielen. Ein dürftiger Blog mit schlechten Inhalten wirkt sich negativer aus, als keinen Blog zu betreiben. Hier sind aber nun die 12 Gründe, die für einen Corporate Blog sprechen.

1. Corporate Blogs – Kraftspritzen für das Suchmaschinen-Ranking

Suchmaschinen lieben hochwertigen und topaktuellen Content. Kein Bereich Ihrer Firmen-Website wird sich besser dafür eignen als der Corporate Blog. Bloggen Sie möglichst viel und oft – Ihre Sichtbarkeit bei Google und Konsorten wird sich rasch in neue Höhen begeben.

2. Ihr Unternehmen bekommt ein Sprachrohr

Ihr Corporate Blog besteht aus mehr, als bloß leeren Floskeln? Der Blog ist Ihr Sprachrohr! Nutzen Sie Ihn um Stellung zu beziehen und Forderungen klar zu machen. Die Firma bekommt ein Gesicht – das kommt beim Kunden genau so gut an, wie bei der Belegschaft.

3. Überzeugen Sie durch Wissen statt seichter Werbeslogans

Im Corporate Blog sollte keinesfalls überwiegend über das eigene Unternehmen berichtet werden. Lobhudelei ist absolut nicht angebracht. Viel mehr sollten das eigene Wissen bzw. die eigene Kompetenz in den Vordergrund gerückt werden. Beeindrucken Sie die Leser mit Ihrer Expertise!

4. Werden Sie Opinion-Leader auf dem jeweiligen Spezialgebiet

Wird Punkt 3 akkurat umgesetzt, dann kann sogar um die Opinion-Leadership gerittert werden. Absolut erstrebenswert – die Meinungsführer geben in der Branche den Ton an und beeinflussen diese zu ihren Gunsten.

5. Die Content-Präsentation: Individuell und abwechslungsreich

Die Zeiten, in denen das Internet aus Text und maximal ein paar Bildern bestanden hat, sind bereits lange vorbei. In Ihrem Corporate Blog können Sie Galerien, Videos und interaktive Elemente einbinden. Eingebundene Tweets von Experten können Ihre Ansichten untermauern – et cetera. Bei der Content-Präsentation sind Ihnen beinahe keine Grenzen mehr gesetzt.

6. Effektive Verteilung in sozialen Netzwerken

Bei der Distribution Ihrer Inhalte durch Social Networks stehen Ihnen viele Wege offen. Facebook, Twitter, LinkedIn, Instagram, Pinterest… und wie sie alle heißen. Für jede Art von Content und Zielgruppe sind andere Social-Media-Konzepte zielführend. Eines aber haben beinahe alle Netzwerke gemeinsam: mit relativ kleinen Budget lassen sich große Personenzahlen gezielt ansprechen.

7. Selbst entscheiden, wo die Besucher landen

Auf den statischen Seiten Ihrer Website werden Sie erfahrungsgemäß zwar mit zentralen Keywords recht gut ranken, mit dem Corporate Blog sind Sie aber deutlich breiter aufgestellt. Durch geschicktes Lenken der Besucherströme und interne Verlinkung pushen Sie wichtige Bereiche Ihrer Website – ganz nach eigenem Wunschvorstellungen.

8. Moderne CMS sind benutzerfreundlich und schnell

Eine komplette Website inkl. Blog und Sonderfunktionen mit einem kostenlosen CMS erstellen und verwalten? Heutzutage kein Problem mehr. Selbst für Anfänger ist das regelmäßige Bloggen alles andere als ein Ding der Unmöglichkeit. Für die meisten Projekte empfehle ich WordPress.

9. Direkte Kommunikation mit Kunden und Interessenten

Blogs bieten üblicherweise eine Kommentarfunktion und sind an Social Media Kanäle gekoppelt. Das ist die ideale Kombination, um mit Kunden bzw. Interessenten ins direkte Gespräch zu kommen. Auf diesem Weg erfahren Sie über deren Wünsche und Bedürfnisse und holen sich gleichzeitig nützliche Anregungen für Ihre Content Produktion. Hier gilt: Kritik zu Herzen nehmen und stets höflich bleiben!

10. Geringe Kosten und hoher Ertrag

Viele Firmen haben völlig falsche Vorstellungen von den Kosten eines Blogs. Die Setup-Kosten selbst für Hosting, Domain und Blog sind allerdings ziemlich überschaubar. Was stimmt: Hochwertiger Content kann mit finanziellen und zeitlichen Aufwand verbunden sein. Nicht unterschätzen!

11. Mehr Expertenwissen durch Gastartikel: Geben und Nehmen

Die unzähligen Vorteile einer Kooperation auf Basis von Gastartikel haben wir ja schon unter die Lupe genommen. Auch bei Corporate Blogs treffen diese natürlich zu. Ein Posting eines externen Experten auf Ihrer Website verschafft Ihnen jede Menge Aufmerksamkeit. Bloggen Sie selbst für Drittseiten um Expertenstatus zu erlangen oder auszubauen.

12. Mehr Backlinks, bessere Vernetzung

Ein weiterer enorm positiver SEO-Effekt ist die organische Generierung von Backlinks: Andere Webmaster setzen einen Verweis auf den Firmenblog, weil sie Ihren Beitrag nützlich fanden und/oder ein Anschlussposting als Reaktion verfassen. Das sorgt neben direkten Traffic ebenfalls für verbesserte Rankings in den Suchmaschinen. Oft entsteht auch so ein fruchtbarer Gedankenaustausch mit anderen Seitenbetreibern. Die Vernetzung in allerlei Hinsicht wird durch einen Blog definitv gefördert.

Fazit

Ein Corporate Blog ist viel mehr als nur ein Werbeinstrument. Verschaffen Sie sich Respekt durch Expertenwissen und stellen Sie hilfreichen Content in den Mittelpunkt. Wird aktive Kommunkation und sorgfälltige Distribution via Social Media betrieben, so werden sich Traffic-Boosts bald einstellen.

Aber: Blogging ist eine langfristige und zeitaufwendige Strategie. Ist man sich den modernen Anforderungen bewusst, so steht einer erfolgreichen Zukunft der Online-Präsenz nichts im Wege!

 

4 thoughts on “12 Gründe, die für einen Corporate Blog sprechen

  • Urs E. Gattiker says:

    Lieber Michael

    Danke für diesen Beitrag dem ich nur zustimmen kann diese Punkte haben wir zum Teil auch hier aufgeführt:
    ====> http://commetrics.com/?p=2068
    Was man vielleicht noch hinzufügen könnte ist das es einen langen Atem braucht. D.h. man sollte nich einfach nach 2 Jahren aufgeben. Weitermachen ist Pflicht denn es lohnt sich.

    Merci
    Urs @CyTRAP

    • Hallo Urs,

      danke, werden wir uns auf jeden Fall näher ansehen.

      Und zu deinem Tipp kann ich dir nur zustimmen. Der ganze Aufwand wird natürlich nahezu völlig wertlos, wenn man einfach mal das Handtuch wirft. 😉

      Beste Grüße,
      Michael

  • Klasse Artikel! Interessant für jene Entscheidungsriegen, die sich von diesen Fakten noch nicht überzeugen lassen ist vielleicht auch noch Möglichkeit der individuellen Auswertung des eigenen Blogs. Wo die Statistiken auf Facebook und Co. recht eingeschränkt sind können Blogs anhand geeigneter Trackingtools quasi beliebig detailliert untersucht werden. Dadurch wird die Aussage über den ROI mit mehr “harten Zahlen” gefüllt – das freut den ein oder anderen Manager 😉

    Ich habe mich in meinem Blog ebenfalls mit dem Thema beschäftigt und eine ganz schöne Studie von Hubspot gefunden, laut der die Wichtigkeit von Blogs in Amerika bereits die anderer sozialer Netzwerke überholt hat: http://goo.gl/yPtK5j

    • Vielen Dank für dein Feedback, Robert!

      Habe mir auch deinen Beitrag durchgesehen und finde auch diesen sehr interessant, da sich die Benefits – wie u.a. auch die Studie(n) zeigt/zeigen – hier sehr gut widerspiegeln.

      Beste Grüße,
      Michael

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